DER METZGER ermittelt wieder


So ein toter Autor bereitet offenbar viel Freude.

Und ein bisserl Verleger, Lektoren, Kritiker quälen auch … Deutsch-Lehrer sowieso … Schweinereien also Ende nie.

Diesmal landet der Möbelrestaurator Willibald Adrian Metzger in der Literaturbranche. Und Schuld daran ist Hansi Woplatek, der Sohn seiner Stammfleischerei. Der Bub will zur Schande des Vaters nämlich weder Rindviecher filetieren, noch Würste stopfen, sondern Schriftsteller werden. Kein Wunder, wenn es dann trotzdem ziemlich blutig zugeht. 

 

Ja und dann wär da eben noch das Gfrett mit der Liebe …

 

seit 1. August 2016 im Buchhandel



PRESSESTIMMEN:

 

(dt. Tageszeitung DIE WELT, 19.08.2016)

... Jetzt stirbt Wiens Würstelkaiser, eigentlich geht's aber um Literatur. Toll... Das mit der Wurst hängt – die nicht eben geringe Schar von geradezu fanatischen Lesern des österreichischen Kriminalerzählers Thomas Raabs weiß das – nicht ursächlich mit dem Titel des im folgenden wärmstens empfohlenen Buches zusammen. "Der Metzger" heißt es. So heißt auch Raabs Serienaufklärer – er wird kultisch verehrt wie der Wolf Haas'sche Kommissar Brenner –, er ist aber keiner. Willibald Adrian Metzger ist Restaurator (was ja – übertragen aufs Menschliche – eigentlich auch tatsächlich einer der Job des Detektivs an sich ist).... Raab macht nämlich im Roman, was er auch auf seinen geradezu berauschenden Lesungen tut: Er quatscht einen auf literarisch ziemlich hohem Niveau um den Verstand. Was er damit erreicht, dass er mehr doppelte Böden in die Erzählung einbaut, als einer gemeinen Landwurst an Gewürzen normalerweise gut tut. ... Der Metzger taucht ein in die Buchbranche. Raab wirft mit schönen und liebevoll angespitzten Geschichten aus den Tiefe des literarischen Branchenraumes nur so um sich. (Elmar Krekeler)

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 (dt. Tageszeitung WESER KURIER, 31.07.) 

Raab ist – neben Stefan Slupetzky, Heinrich Steinfest und dem Bremer Literaturpreisträger Wolf Haas – einer der Österreicher, die deutschen Krimiautoren etwas voraushaben: einen dezenten Sinn für Humor, der nicht gleich in skurrile Albernheitsexzesse umschlägt. So gilt gottlob: Schöne Leiche, lohnende Lektüre. (Hendrik Werner )

 

(Tageszeitung KURIER, 06.08. 2016)

Thomas Raab bewegt sich in Teil sieben der "Metzger"-Serie zwischen Leberkäse und Literatur... Dieser Spaß am Blödeln, dieses Draufpfeifen, ob es einen Kritiker wie im aktuellen Buch den Hofer gibt, der Raab plus Metzger verreißt ... das ist derart gewinnend, einnehmend, sympathisch. (Peter Pisa)

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(Tageszeitung DIE PRESSE, 07.08. 2016)

Ein eitler Literaturkritiker, ein toter Wursthersteller und brennende Reclamhefte: Thomas Raab legt nach drei Jahren einen neuen Metzger-Krimi vor. Das Warten hat sich gelohnt... Auch wenn Metzgers Abenteuer schon bisher durchdacht waren: Dass man der Auflösung diesmal mehr als sonst entgegenfiebert, überrascht insofern, als man einen Raab-Krimi vor allem des unverwechselbaren Stils, der Wortwitze, der feinen, treffenden Gesellschaftskritik, des schrägen Humors wegen gelesen hat. (All das gibt es, keine Sorge, immer noch.) Eine urösterreichische Art des Krimischreibens, die sich selbst nicht zu ernst nimmt ... Wer letztendlich der Täter ist, welche Motive er gehabt haben mag, all das ist in dieser Art Krimi mit ihren so amüsanten wie wahnwitzigen Handlungssträngen sonst eher zweitrangig. Diesmal aber bleibt es spannend fast bis zur letzten Seite. (Mirjam Marits)

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(Tageszeitung OberÖsterreichische Nachrichten, 30.07. 2016)"

...skurriler Held auf witziger Mörderjagd ... Was für einen Zartbesaiteten wie den Metzger zur Tortur ausartet, bereitet dem Leser mit Augenzwinkerschmähs und fein ironischen Anspielungen auf den heimischen Literaturmoloch großes Krimi-Vergnügen. (Lukas Lugar

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(DIE WIENERIN, 19.08. 2016)

Mit „Der Metzger“ feiert Thomas Raab samt seiner sympathischen Figur ein fulminantes Comeback: Ein „Pageturner“ im wahrsten Sinne des Wortes. Immer wieder muss man zurückblättern, um auf Grund der Spannung rasch überlesenen Pointen noch einmal zu lesen. Nicht allein die Handlung samt wirklich überraschender Wendung macht dieses Buch liebes- und lesenswert, sondern die herrlich bitterböse Selbstironie, mit der Thomas Raab das aufgeblasene Verlagswesen hier aufs Korn nimmt.

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(APA, 09.08. 2016)

Für den Metzger - den Willibald Adrian - beginnt eine oftmals unappetitliche Recherche im Literaturbetrieb, bei der man davon ausgehen darf, dass niemand in Raabs beruflichem Bekanntenkreis davor sicher war, als Schlüsselfigur aufs Korn genommen zu werden. Ansonsten alles beim Alten: Mit viel schrulliger Herzlichkeit und noch mehr Ironie ist der Metzger stabil auf Erfolgskurs.

 

(tt, TIROLER TAGESZEITUNG, 12.08. 2016)

Beinahe wie im Orientexpress: ...Das Setting liefert Thomas Raab wunderbaren Spielraum, um die Untiefen familiärer Grausamkeiten auszuloten und – leichten Fingerübungen gleich – dem Literaturbetrieb den Spiegel vorzuhalten.

... und er zitiert sich durch die Kriminalliteratur­geschichte: Dieser „Metzger“ hätte genaus­o gut im altehrwürdigen Orientexpress angesiedelt werden können. Besondere Freude allerdings macht, dass Raab seinem Metzger eine Entwicklung zugesteht. Nicht nur die Welt, in der er sich eingerichtet hat, verändert sich, sondern auch der Protagonist macht eine Wandlung durch. Vielleicht folgt er ja sogar dem wohl­meinenden Ratschlag seiner Danjela und fängt an, ein bisschen gesünder zu leben. (Christian J. Wieder)

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(Tageszeitung KRONEN ZEITUNG, 05.08. 2016)

Thomas Raab liefert mit „Der Metzger“wieder einen witzigen Krimi vom Feinsten.

 

(Tageszeitung KLEINE ZEITUNG, 30.07. 2016) Diverse Rindviecher. Viele Würste. Wieder ein besonderes Fressen für alle MetzgerFreunde, wenn Thomas Raab über Leben und Leute räsoniert.

 

(RUHRNACHRICHTEN, 31.07.)

Herrlich bissig, längst nicht immer politisch korrekt und sprachlich durchaus erfrischend: Autor Thomas Raab legt mit dem siebten Band der "Metzger"-Reihe einen skurrilen Kriminalroman vor. Gute Unterhaltung mit hohem Schmunzelfaktor

 

(Tageszeitung ÖSTERREICH, 07/16)

... Ironisch und bissig, wunderbar politisch inkorrekt, mit Sprachwitz und schwarzem Humor, geschmückt mit zahlreichen Wortspielereien und pointierten Bonmots erzählt Raab einen sehr unterhaltsamen, sehr österreichischen Krimi, in dem auch über Gott und die Welt und die kleinen und großen Leute philosophiert wird...  Für Thomas Raab ist die Sprache eine Art Trampolin, auf dem man möglichst hoch springen möchte, und der Plot eines Romans ist eine Schleuderpiste mit vielen überraschenden Kurven. Als Krimiautor rast Raab mit Vollgas die schwierigsten Abhänge hinunter. Dabei schmeißt es ihn aber erstaunlicherweise nie aus der Bahn, jede noch so skurrile und makabre Wendung hat er elegant im Griff. Im Gegensatz zu den tierisch ernsten, gewalttätigen, nervenzerfetzenden nordischen Thrillern sind Raabs Krimis heiter und makaber, verspielt und witzig, spöttisch und spannend. Und außerdem sehr gut geschrieben.