erschienen im Juni 2020:

 

Pressestimmen:

 

"„Helga räumt auf“ ist ein Riesengaudi für alle, denen es nicht absurd genug sein kann. Hier schreibt einer, dem die Kuriositäten scheinbar grenzenlos aus dem Hirn aufs Papier purzeln. Und der die Gabe hat, dies auch noch höchst schwarzhumorig und bitterböse in Worte zu fassen. Wer hat hier mehr Spaß? Der Autor oder der Leser? Frau Huber ermittelt, weil Thomas Raab dringend ein Ventil für seine überbordende Fabulierkunst braucht. Gottlob. Denn Frau Huber scheint sich in der Rolle der kauzigen, unerschrockenen Witwe im lila Kittelkleid mit grün-roten Rosen so richtig wohl zu fühlen. Und wir auch. Wenn auch nicht im Kittelkleid."

(FEUILLETONSCOUT / Barbara Hoppe / 12.08. 2020)

 

"Thomas Raab zündet ein solches Feuerwerk von schwarzem Humor bis hin zu vielen hinreissenden, vergangenen Besonderheiten, seien das alte Songs und Buchtitel oder seine feinen Beobachtungen des menschlichen Tuns in allen Absonderheiten. Die Hannelore Huber, die ist echt eine Marke, doch überhaupt, man unterschätze nicht die Frauenfiguren in diesem Roman! Ich finde, es gibt viel zu wenig komische Literatur, lesen und lachen möchte man viel mehr können. Doch oft kippt dann ein lustiges Buch in ein bloss dummlustiges. Bei Thomas Raab hier fand ich für meinen Geschmack genau das Richtige. Lesen, lachen und ein Synapsenfeuerwerk!"

(LESEFIEBER.ch / 12.08. 20202)

 

"...Herrlich, einfach nur herrlichst - die Fälle für die Hobby-Detektivin Hannelore Huber sind ein Hit. Diese sind eine Mordsgaudi, außerdem der Beweis: Thomas Raab ist eine Art Dora Heldt mit Agatha-Christie-Charme der österreichischen Krimiliteratur. Seine Romane machen spannend-amüsantesten Lesespaß bis zum letzten Satz..."Helga räumt auf" ist der erholsamste Kurzurlaub, den man in den heimischen vier Wänden unternehmen kann. Diese Auszeit vom Alltagsstress: ein äußerst wirksames Antidepressivum. Raabs Bücher rocken, und zwar wie kaum etwas sonst."

 (LITERATURMARKT / 02.06.2020)

 

"Nach einem erfolgreichen Auftakt gilt Teil zwei einer Reihe gern als Bewährungsprobe – der Wiener Autor besteht sie gekonnt mit den für ihn charakteristischen Ingredienzien: Viel Humor, mal tiefschwarz, mal ganz subtil, streut Raab da in die Handlung ein, in der dem Leser ganz wunderbar überzogene und doch irgendwie sehr lebensnahe Protagonisten begegnen, die diesmal in nicht unbeträchtlicher Zahl auf makabere Art und Weise aus dem Leben scheiden ... Kurz gesagt: Ein typischer Raab-Krimi, der richtig viel Spaß beim Lesen macht."

(DIE PRESSE, Mirjam Marits / 31.05. 2020)

 

"Raab hat vor dem Hintergrund des abgründigen Dorfkosmos eine Story über Frauenpower und eine gnadenlos kaltblütige Täterin entwickelt die eigentlich aus Gnade agiert."

(TREND Wirtschaftsmagazin, Michaela Knapp / 15.05.2020)

  

"Thomas Raab ist ein Meister der Sprache und beherrscht die Kunst, darin schwarzen Humor, Ernsthaftigkeit, Pragmatismus und Spannung zu vereinen. Daraus ein Buch wie „Helga räumt auf“ zu machen zeigt, dass sich sein Können mit dem großartigen „Metzger“ beiweitem nicht erschöpft hat – im Gegenteil."

(KRIMIKISTE, PodcastCaro Kruse, 20.05.2020 

 

"Thomas Raab liefert auch mit Teil 2 seiner Reihe ein unglaublich unterhaltsames, humorvolles, sprachlich feines Krimi-Vergnügen, das immer wieder Platz für ernste Gedanken lässt."

(KRONEN ZEITUNG, Franziska Trost, 05.05. 2020)

 

"Wer den ersten Fall der Frau Huber noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall damit loslegen. Zwar ist die Geschichte an sich eine neue, es ist aber vorteilhaft, wenn man die Leute aus dem ersten Buch schon kennt. Und vor allem wäre es ein Verlust, „Walter muss weg“ nicht gelesen zu haben, denn dann würde man einen prima Lesespaß verpassen. Denn dort wie auch hier im zweiten Band dominieren Ironie und böser Humor. Dazu kommt noch eine große Fabulierfreude und jede Menge Wortspielereien. Wenn der Autor beim Schreiben so viel Spaß hatte, wie ich beim Lesen, dann werden wir bestimmt nicht lange auf den nächsten Teil warten müssen. Ich werde mir den dann mit Sicherheit nicht entgehen lassen."

(Bücherkaffe.de)


 Helga räumt auf:

Frau Huber ermittelt. Der zweite Fall

(erschienen im JUNI 2020)

 

Flirrende Hitze über Glaubenthal, da brennen schon mal die Sicherungen durch.

 

So schön hat sich die alte Huber das vorgestellt: friedlich auf ihrer Hausbank sitzen, den herrlichen Blick über das Dorf genießen, eine hausgemachte Limonade in der Hand – und sich den ganzen Zirkus dort unten ersparen. Zu früh gefreut! Denn mit der Idylle ist es bald vorbei. Der allseits verhasste Schweinebauer Grubmüller ertrinkt besoffen in der eigenen Jauchegrube. Ein tragischer Unfall, will man meinen. Bis es kurz darauf den nächsten Mitbürger umhaut. Und spätestens da hat die alte Hanni Lunte gerochen. Ist hier eine alte Fehde neu entflammt? 

 

Mit Kittelkleid, Kopftuch und Kompressionsstrümpfen:

ein neuer Fall für Hannelore Huber

 

KLAPPENTEXT: Eigentlich hat sich die alte Huber von Herzen auf den Sommer gefreut. Herrlich ist das, wenn endlich wieder haufenweise Glaubenthaler in den Urlaub verschwinden! Eine paradiesische Stille legt sich über die Postkartenidylle, überall himmlische Ruhe. Bis auf den Friedhof, denn da ist plötzlich Akkordarbeit angesagt. Pünktlich zum Schulschluss braut sich etwas zusammen, werden Jauchegruben mit Planschbecken verwechselt (Amen) und steckt eine Leiche im Stroh. Ja, ganz richtig gelesen: Stroh. Genau genommen: im Strohballen. Die gewaltige Hitze steigt nämlich nicht nur den Rindviechern zu Kopf, sondern auch den Einheimischen. Was für die alte Huber ja durchaus dasselbe ist. Insbesondere wenn es um die Praxmosers und Grubmüllers geht. Seit zwei Generationen innig verfeindete Familien, die nun die Gunst der stillen Stunden nutzen, ihrer Zwietracht freien Lauf zu lassen. Und Hanni Huber stößt nicht nur höchstpersönlich auf weitere Leichen, sondern auch auf ein zauberhaftes Schattenwesen im Blumenkleid: Helga. 

Mit großartigem schwarzem Humor und düsterer Fabulierlust schickt Thomas Raab seine Ermittlerin in die Schusslinie zweier Familien. Und am Ende der Geschichte wird im beschaulichen Glaubenthal nichts mehr sein, wie es mal war.

 

 



Kiepenheuer&Witsch

(ISBN 978-3-462-05314-2)