seit 07.09.2018 im Buchhandel


Pressestimmen

 

»Das Buch ist völlig zweckfrei aber großartig geschrieben. Schwarzer Humor vom Feinsten, wie ihn im deutschsprachigem Raum eigentlich nur Österreicher hinkriegen.«

Erla Bartmann, B5-KULTURNACHRICHTEN

 

»Raab hat einen eigenen Ton und geht in die Tiefe.  ... Schaurige Details werden zurückhaltend eingesetzt, stattdessen entwickelt Raab einen Humor mit originellen Wortspielen, aus denen sich harsche Lebensweisheiten ableiten lassen. Bei Raab geht Heimat und Krimi auch anders.«

Ingeborg Sperl, DER STANDARD

 

»Eine rasante wie amüsante Handlung mit viel schwarzem Humor, unterhaltsamen Wortspielen und seltsamen Wendungen. Raabs Faible für das Makabre ist unverkennbar. ... Dankenswerterweise ist Frau Huber, es würde sich ja anbieten, auch keine billige Kopie einer Miss Marple, sondern entpuppt sich als eigenständiger Charakter.

Neben viel Schmäh sind es auch die feinen und treffenden Beobachtungen des Alltags und der zwischenmenschlichen Beziehungen, die Raabs jüngsten Roman lesenswert machen. Elegant wechselt Raab dabei zwischen Pointen und ernsten Themen wie Landflucht, Älterwerden, Einsamkeit, ein bisschen wird es auch politisch. Der Untertitel des Romans „Frau Huber ermittelt. Der erste Fall“ deutet jedenfalls auf eine neue Serie hin. Bitte gern.«

Mirjam Marits, DIE PRESSE

 

»Neuer Schwung mit der alten Frau Huber. Raab hatte beim Schreiben Spaß, jede Zeile grinst vor sich hin, überall angenehme Aufgedrehtheit, frage nicht! Die neue Serie bringt frischen Schwung, den andere pensionsreife Helden zusehends vermissen lassen. ... ein positiv gestimmtes Buch.«

Peter Pisa, KURIER

 

 »morbider Humor, tragische Handlungstränge und überspitzte Land-Klischees ergeben eine Krimilektüre der besonderen Art.«

Markus Blecha, ORF ZIB

 

»ein sprachlich originelles und erfrischen witziges Stück Krimiliteratur«

Petra Pluwatsch, KÖLNER STADT-ANZEIGER

 

»Nicht das geschliffene Messer, sondern das geschliffene Wort ist Raabs Tatwaffe. Mit sichtbarem Spaß widmet sich der Erfinder des ebenfalls als Krimiheld sehr erfolgreichen Restaurators Willibald Adrian Metzger der Schaffung eines neuen Krimi-Biotops. ... die knappe, immer auf Pointen bedachte Sprache und der grellbunte Figurenkosmos (darunter ein herrlich freches, aber herzerwärmend offenes Mädchen und ein streunender, struppiger Wolf, ...) ist deutlich wichtiger ist als eine plausible Krimihandlung.«

SALZBURGER NACHRICHTEN & KLEINE ZEITUNG

  

»Nun kommt Frau Huber. Und mit der erwächst Miss Marple eine rüstige Konkurrenz... Mit großer Freude spielt Raab mit Klischees... Am Ende nimmt die Geschichte eine ungewöhnliche Wendung. Die anfangs so herbe Frau Huber ist einem da längst ans Herz gewachsen. Und so ist es gut zu wissen, dass sie nicht so schnell in den Ruhestand gehen wird.«

Franziska Trost, KRONENZEITUNG

  

»Krimi geht auch anders. Das beweist Thomas Raab in "Walter muss weg" eindrucksvoll. Spannung und Literatur gehen hier Hand in Hand. Mit den Zutaten eines Krimis erzählt dieser Roman auf humorvolle aber auch sehr anrührende Weise die Lebensgeschichte der alten Huber, und wird somit ganz beiläufig zum Sprachrohr einer Generation, die langsam in Vergessenheit gerät. Die Zeit des Wiederaufbaues, die Kinder des zweiten Weltkrieges, wie deren Leben verlaufen ist. Mit dem Tod und Verschwinden ihres Ehemannes taucht für Hannelore wieder vieles an Erinnerung auf, und öffnet ihr den Blick in die Zukunft. Kräftig hilft dabei ein kleines Mädchen mit, und das zaubert beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht. Danke für dieses wohltuende Buch, die Geschichte einer Versöhnung.«

Thalia.de


Miss Marple ist längst in Ruhestand,

die wunderbare Resi Berghammer leider Geschichte,

traurige Zeiten also für neugierige, betagte Ermittlerdamen.

Doch damit ist nun Schluss,

denn jetzt kommt:

 

Hannelore Huber

  

Optisch ist ihr möglicherweise der längst absolvierte achtzigste Geburtsstag zuzutrauen, weil verdammt hartes Leben, tatsächlich aber wurden erst siebzig Jahre ihrer irdischen Guthabenkarte verbraucht. Und gut ist das, denn deutlich betagter auszusehen hilft nicht nur, um in Wartezimmern oder Bussen Sitzplätze zu ergattern, sondern auch, um hinter der vermeintlichen Unscheinbarkeit des Alters getarnt äußerst interessante Einblicke zu gewinnen. Diesbezüglich kommen Hannelore Huber folgende Eigenschaften sehr gelegen: Zäh ist sie, grad raus, schonungs-, und kinderlos, von äußerst versteckter Güte, und natürlich kerngesund. Ein im Hinblick auf das bevorstehende Abenteuer nicht unwichtiger Umstand.

 


INHALT:

Glaubenthal. Abgelegene Postkartenidylle. Sanfte Hügel, dichte Wälder, anständige Bürger, Frischluft sowieso.

Hannelore Huber aber weiß es besser, schließlich lebt sie am Rande dieses Dorfes, und so manches stinkt hier gewaltig zum Himmel. Ganz besonders die Leichen in diversen Kellern. Und eine davon steht im Mittelpunkt von Thomas Raabs furiosem neuen Kriminalroman: Hannis Ehemann.

Unter äußerst mysteriösen Umständen ist er verstorben. Aber wozu hinterfragen! Hauptsache tot. Die beiden haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, den größten Teil allerdings konsequent aneinander vorbei. Folglich freut sich die alte Huber nun auf ihren wohlverdienten Ruhestand – doch sie freut sich zu früh. Denn vor den Augen der versammelten Trauergemeinde fällt der Sarg in die Grube, springt auf und offenbart einen falschen Leichnam. Da stellt sich der Huberin natürlich nicht nur die Frage, wer diesen Toten auf dem Gewissen hat oder was in Glaubenthal sonst noch alles in den Gräbern herumliegt, sondern vor allem: Wo ist ihr Ehemann?


Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzem Humor, wie sich die grantige Huberin inmitten eines zwielichtigen Dorfkosmos auf die Suche nach ihrem verschollenen Ehemann begibt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: GLÜCK.


Kiepenheuer&Witsch

(ISBN: 978-3-462-05095-0)

 

 

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