Miss Marple ist längst in Ruhestand,

die wunderbare Resi Berghammer leider Geschichte,

traurige Zeiten also für neugierige, betagte Ermittlerdamen.

Doch damit ist nun Schluss, denn HANNELORE HUBER ist wieder da:

  

 

Optisch ist ihr möglicherweise der längst absolvierte achtzigste Geburtsstag zuzutrauen, weil verdammt hartes Leben, tatsächlich aber wurden erst siebzig Jahre ihrer irdischen Guthabenkarte verbraucht. Und gut ist das, denn deutlich betagter auszusehen hilft nicht nur, um in Wartezimmern oder Bussen Sitzplätze zu ergattern, sondern auch, um hinter der vermeintlichen Unscheinbarkeit des Alters getarnt äußerst interessante Einblicke zu gewinnen. Diesbezüglich kommen Hannelore Huber folgende Eigenschaften sehr gelegen: Zäh ist sie, grad raus, schonungs-, und kinderlos, von äußerst versteckter Güte, und natürlich kerngesund. Ein im Hinblick auf das bevorstehende Abenteuer nicht unwichtiger Umstand.

 


 Helga räumt auf:

Frau Huber ermittelt. Der zweite Fall

(erscheint 1. Jahreshälfte 2020)

 

Flirrende Hitze über Glaubenthal, da brennen schon mal die Sicherungen durch.

 

Eigentlich hat sich die alte Huber ja von Herzen nach dem Sommer gesehnt. Alle Dorfbewohner auf Urlaub. Herrlich diese Ruhe! Aber zu früh gefreut. In der Affenhitze Glaubenthals braut sich etwas zusammen, und bald schon steckt die erste Leiche im Stroh. Ja, ganz richtig gelesen: Stroh. Genau genommen: im Strohballen. Mit großartigem schwarzem Humor und düsterer Fabulierlust schickt Thomas Raab seine Ermittlerin Hannelore »Hanni« Huber wieder auf die Jagd nach Verbrechern. Und diese scheinen sich gleich in zwei miteinander verfehdeten Familien zu finden: den Praxmosers und den Grubmüllers – allesamt Rindviecher erster Güte (wobei die einen eigentlich Schweinebauern sind) und zu allem bereit.

 

So weit, so schlecht. Aber was um alles in der Welt hat die junge Helga mit all dem zu tun, dieses zauberhafte Wesen im Blumenkleid, das der Huberin zuvor nie sonderlich aufgefallen war? Fest steht: So harmlos, wie sie aussieht, ist sie beileibe nicht. Und bald schon muss Hanni ordentlich die Beine in die Hand nehmen, um den Anschluss nicht zu verlieren.



Kiepenheuer&Witsch

(ISBN 978-3-462-05314-2)

 

 

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